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Weniger Tracking – mehr Running

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Der technologische Fortschritt hat die Art und Weise, wie wir leben, kommunizieren und trainieren völlig auf den Kopf gestellt. Heute kann jeder so gut wie alles tracken – Kalorienverbrauch, Schritte, Trainingseinheiten, Flüssigkeitsaufnahme, Schlafzeiten und so weiter. Wir sind es gewöhnt, alle Infos jederzeit zur Hand zu haben, auch wenn wir gar nicht so richtig wissen, was wir damit tun sollen. Wir leben in einer Welt, in der Trainings- und Laufapps Unmengen an Daten sammeln. Freeletics Running ist anders. Denn um fit und selbstbewusst zu werden, brauchst du so einiges – aber bestimmt keine Berge an unnützen Daten.

Puls, Schritte, Kalorienverbrauch, Geschwindigkeit, Höhenmeter – es gibt so viele unterschiedliche Daten, die man beim Trainieren erfassen kann. Manche sind vielleicht sinnvoller als andere – aber weißt du überhaupt, was alle diese Daten bedeuten? Wertest du sie nach dem Laufen überhaupt aus? Und weißt du, wie du diese Informationen nutzen kannst, damit du beim nächsten Workout besser wirst?  So viele Menschen auf der ganzen Welt hatten überhaupt keinen Zugang zu dieser Technologie, und haben es dennoch geschafft, zur Weltklasse der Athleten zu gehören. Sie haben trainiert, um Rekorde zu brechen. Am Ende kommt es darauf an, welche Leistung du ablieferst, und nicht, wie die Statistiken aussehen. Lass dir erklären, warum manche Daten nicht Teil der Freeletics Running App sind.

Zurückgelegte Distanz in Erholungsphasen

Je nachdem, welches  Tempo der Coach dir für deine Workouts vorgibt, kann es sein, dass du auch in Erholungsphasen langsam joggst. Diese Erholungsphasen werden von der App aber nicht erfasst. Warum? Weil wir unsere Athleten nicht unnötig unter Druck setzen wollen. Du sollst dich auf dein Workout konzentrieren, nicht darauf, so viele Meter wie möglich zu laufen. Die Erholungspausen heißen nicht umsonst so. Du sollst sitzen, stehen, laufen. Wenn ein Laufanfänger auch in den Pausen weiterläuft und sich damit selbst unter Druck setzt, ist jeglicher Sinn des Intervalltrainings verloren. Der Effekt ist einfach nicht mehr da. Du solltest in den Pausen auch nicht sprinten. Am Ende zählt nicht die Distanz, sondern die Qualität der Intervallstrecken. Jeder sollte die Erholungspausen so nutzen, dass er das nächste Intervall komplett im empfohlenen Tempo durchlaufen kann.

Höhenmeter

Höhenmeter sind ein typisches Beispiel für Daten, die zwar interessant sind, aber den meisten Hobby-Athleten nicht wirklich irgendeinen Mehrwert bringen. Diese Daten sind dann nützlich, wenn man für einen Wettbewerb trainiert, bei dem es viel bergauf und bergab geht, und man ein paar Bergsprints in sein Training einbauen möchte. Aber die meisten Läufer sehen Höhenmeter als Extra-Challenge und versuchen, so viele wie möglich davon zu sammeln. Darum geht es aber nicht. Die Running Workouts sind keine Bergsprints. Egal, ob es hoch oder runter geht, die Workouts sollten immer mit der gleichen, angemessenen Geschwindigkeit absolviert werden. Berge oder Abhänge sollten nicht langsamer oder schneller gelaufen werden. Bergsprints sind anspruchsvoll und brauchen sorgfältige Planung. Wenn du An- und Abstiege wirklich aktiv in dein Workout integrieren möchtest, müsstest du vor dem Run wissen, wo genau die Steigung beginnt und wie viele Höhenmeter es sind, damit du vorher weißt, wie schnell du jede Steigung laufen musst.

Puls

Wenn du dich dafür entscheidest, nach einem bestimmten Puls zu laufen, ist das eine ernste Entscheidung. Profitests sind notwendig, damit du genau deine Pulszonen und deinen Maximalpuls bestimmen kannst. Noch besser ist ein Laktattest. Aber auch diese Ergebnisse sind nicht unfehlbar. Um festzustellen, ob die Ergebnisse fehlerhaft sind, müsstest du dich mit einem Trainer oder einem Profisportler zusammentun. Das Laufen nach Puls ist deswegen zurecht ein relativ umstrittenes Thema in Läuferkreisen. Die meisten Läufer haben einfach keinen Personal Trainer und beim Thema Puls gibt es keine universellen Lösungen. Athleten, die mit Running App laufen, sollten lernen, auf ihren Körper zu hören. Sie sollten sich darauf konzentrieren, wie sie sich fühlen und nicht permanent auf dem Smartphone ihren Puls kontrollieren. Wenn man nach Gefühl trainiert, entwickelt man ein besseres Verständnis für seinen Körper und die Signale, die er aussendet. Das hilft dem Athleten, genau die Leistung abzuliefern, die der Coach von ihm verlangt.

Kalorienverbrauch

Wenn Athleten ihre Kalorienzufuhr genau kontrollieren oder versuchen, ein bestimmtes Kaloriendefizit zu erreichen, kann es hilfreich sein, genau zu wissen, wieviel Kalorien sie bei einem Workout verbrennen. Aber die Kalorien, die du verbrennst, darfst du nicht automatisch wieder zu dir nehmen. Diese Regel ist zwar weit verbreitet, sollte aber unter allen Umständen vermieden werden. Wenn du dir etwas Ungesundes gönnst, weil du bei einem Workout 250 Kalorien verbrannt hast, macht das all deine Ziele wieder zunichte. So verlierst du auf jeden Fall keine überschüssigen Kilos. Die Empfehlungen zur täglichem Kalorienaufnahme, die man oft auf Lebensmittelverpackungen findet, sind auch einfach zu allgemein. Was du wirklich brauchst, hängt von deiner körperlichen Aktivität, deinen Genen und sogar von der Körpertemperatur ab. Auch die Zahlen, wie viel Kalorien man bei einer bestimmten Aktivität verbrennt, sind nicht genau. Sie sind von Person zu Person und Training zu Training verschieden.  Wir wissen, dass wir beim Laufen viele Kalorien verbrennen. Und dass Intervallläufe sogar noch mehr Kalorien verbrennen. Aber trotzdem gibt unsere App keinen Kalorienverbrauch an. Wir wollen nicht, dass unsere Athleten sich weiter pushen als sie sollten, nur weil sie so viele Kalorien wie möglich verbrennen wollen. Der Running Coach wurde so entwickelt, dass er dir dabei hilft, Extrakalorien zu verbrennen und auf gesunde, nachhaltige Art und Weise Gewicht zu verlieren – durch die Kombination aus Intervall- und Distanzläufen. Wenn du dich als Athlet nicht mehr auf deine Leistung konzentrierst, sondern nur darauf, wie viel Kalorien du verbrennst, hat das genau den gegenteiligen Effekt. Wenn du Strecken zu schnell läufst, um mehr Kalorien zu verbrennen, ist das von Nachteil für dein gesamtes Training und kann zu Verletzungen führen. Und das steht einer Gewichtsabnahme nun wirklich im Weg. Kalorien sollten wirklich nicht deine Motivation sein. Der Coach weiß schon, was gut für dich ist. Hör auf deinen Körper. Und trainiere, weil es dir gut tut – und nicht, um Kalorien zu verbrennen.

Athleten sollten sich mehr Zeit nehmen, um ihren Körper kennenzulernen. Sie sollten wissen, wie sich der Lauf anfühlt, und nicht so viel Zeit damit verschwenden, auf einen Bildschirm zu starren. Wenn du dein Training rein auf Daten aufbaust, die du im schlimmsten Fall noch nicht mal verstehst oder verwerten kannst, ist das wirklich der falsche Weg. Vor allem für Anfänger. Es ist wichtig, dass du eine Verbindung zu deinem Körper hast, dass du ihn verstehst und weißt, wo deine Grenzen liegen. Daten sind zwar interessant, aber nicht immer relevant. Freeletics Running gibt dir genau, was du brauchst, um schnelle, nachhaltige Ergebnisse zu erzielen und deine Ziele zu erreichen. Keine Spekulationen, sondern echte Ergebnisse. Weniger Daten, mehr Running.