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Nutrition

4 Rezepte für selbstgemachte Riegel: Proteinreich & einfach

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4 Rezepte für selbstgemachte Proteinriegel – No-Bake, Schoko, mit natürlichen Lebensmitteln und vegan. Inklusive Proteingehalt & Aufbewahrungstipps.

Lesezeit 10 Min.

Proteinriegel sind ein praktischer, proteinreicher Snack und lassen sich ohne viel Aufwand und mit wenigen Küchenutensilien selbst zubereiten. Dieser Guide enthält 4 Rezepte – von No-Bake bis vegan. Darin findest du bestimmt einen Proteinriegel nach deinem Geschmack.

Wenn du regelmäßig trainierst, hilft dir ein praktischer Snack dabei, deine Ernährungsziele zu erreichen. Protein unterstützt die Muskelregeneration, die Erholung und den Trainingserfolg. Kohlenhydrate füllen die Energiespeicher wieder auf, die du bei Workouts verbrauchst. Fertige Proteinriegel sind praktisch, aber oft teuer und enthalten mehr Zucker und Zusatzstoffe, als viele denken.

Wenn du deine Proteinriegel selbst zubereitest, entscheidest du über die Zutaten, Süße und Portionsgröße. Im Folgenden findest du die Vorteile selbstgemachter Proteinriegel und vier einfache Rezepte – schnell und mit nur wenig Küchenutensilien zubereitet. Zum Schluss geben wir dir Tipps, wie du die Rezepte an deinen Geschmack und deine Ernährungsweise anpassen kannst.

Warum selbstgemachte Proteinriegel?

Selbstgemachte Proteinriegel sind genauso praktisch wie fertige – vor allem, wenn du sie einmal pro Woche auf Vorrat zubereitest. Du bestimmst selbst über die Zutaten und kannst langfristig sogar Geld sparen. Hier findest du einige Vorteile selbstgemachter Snacks.

  • Du bestimmst die Zutaten: Wie viel Honig, Ahornsirup oder Trockenobst du verwendest, liegt ganz bei dir – den Zucker- und Kaloriengehalt bestimmst du selbst. Außerdem kannst du Zutaten, Süßungsmittel oder Aromen weglassen, die du nicht verträgst oder magst.
  • Du sparst damit Geld: Zutaten wie Haferflocken, Nussmus oder Proteinpulver sind zwar teurer in der Anschaffung, reichen aber auch für mehrere Portionen. Umgerechnet sind selbstgemachte Proteinriegel oft deutlich günstiger als gekaufte.
  • Du kannst sie an deine Bedürfnisse anpassen: Mehr Kohlenhydrate? Mehr Haferflocken oder Trockenobst. Mehr Eiweiß? Mehr Proteinpulver. Die Rezepte lassen sich außerdem vegan, glutenfrei oder nussfrei zubereiten.

Was macht einen guten selbstgemachten Proteinriegel aus?

Ein guter Proteinriegel braucht mehrere Komponenten, damit er schmeckt, gut zusammenhält und stabil bleibt. Dazu gehören eine Proteinquelle, eine Zutat, die alles zusammenhält, und ausreichend Feuchtigkeit, damit der Riegel nicht zu trocken oder bröselig wird.

Hier sind vier Dinge, auf die du bei selbstgemachten Proteinriegeln achten solltest:

  1. Wähle eine gute Proteinquelle. Mit Proteinpulver aus Whey, Casein, Soja oder Erbsen kannst du einfach proteinreiche Riegel zubereiten. Aber du brauchst es nicht zwingend. Auch Zutaten wie griechischer Joghurt, Eier, Nüsse, Haferflocken, Samen oder Nussmus können den Proteingehalt deiner Riegel erhöhen.
  2. Verwende ein hochwertiges Bindemittel. Selbstgemachte Proteinriegel brauchen eine Zutat, die alles zusammenhält. Nussmus, pürierte Datteln, Honig oder Ahornsirup eignen sich dafür gut – je nachdem, welche Konsistenz du erreichen möchtest. Datteln sorgen für einen zähen, festen Riegel, während Nussmus ihn weicher und cremiger macht.
  3. Achte auf einen ausreichenden Proteingehalt. Für einen Proteinriegel als Snack sind etwa 10–20 g Protein ein guter Richtwert. Studien empfehlen pro Mahlzeit oder Snack etwa 20–40 g hochwertiges Protein, um den Muskelaufbau zu unterstützen. Der individuelle Bedarf hängt aber von Faktoren wie Körpergröße, Alter, Ernährung und Trainingsumfang ab.1 Entscheidend ist die gesamte Proteinzufuhr über den Tag – nicht der eine „perfekte“ Snack nach dem Training. Magst du kleinere Riegel lieber? Dann kombiniere sie mit griechischem Joghurt oder Milch bzw. einem mit Kalzium angereicherten Sojadrink, um deinen Proteinbedarf besser zu decken.
  4. Denke an die Aufbewahrung. Du solltest Proteinriegel mit Joghurt, Ei oder anderen leicht verderblichen Zutaten im Kühlschrank aufbewahren. Auch No-Bake-Riegel aus haltbaren Zutaten behalten im Kühlschrank besser ihre Form und bleiben länger frisch. Möchtest du deine Proteinriegel gleich für mehrere Wochen auf Vorrat zubereiten? Dann kannst du einzelne Portionen einfrieren. Diese Punkte solltest du bei der Zubereitung beachten – vor allem, wenn du die Riegel für unterwegs brauchst oder einfach wenig Platz zur Aufbewahrung hast.

Rezept 1: Einfache No-Bake-Proteinriegel mit Erdnussbutter

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Diese weichen, zähen Proteinriegel sind in etwa 10 Minuten zubereitet. Du brauchst dafür nur eine Schüssel, einen Löffel und eine ausgelegte Form. Wenn du nach einem neuen Lieblingsrezept für Proteinriegel mit Erdnussbutter gesucht hast – hier ist es!

Portionen: 8 Riegel

Geschätzter Proteingehalt: 13–25 g pro Riegel

Zutaten

  • 160 g cremige Erdnussbutter
  • 120 g Haferflocken
  • 120 g Vanille-Proteinpulver
  • 80 ml Milch oder ungesüßter Sojadrink
  • 2 EL Honig oder Ahornsirup
  • 1 Prise Salz (optional)

Zubereitung

  1. Erdnussbutter und Honig oder Ahornsirup in einer großen Schüssel verrühren.
  2. Haferflocken und Proteinpulver unterrühren.
  3. Milch oder Sojadrink nach und nach hinzufügen, bis die Masse beim Zusammendrücken zusammenhält. Möglicherweise benötigst du weniger Flüssigkeit.
  4. Die Masse fest in eine kleine, mit Backpapier ausgelegte Form drücken.
  5. Mindestens eine Stunde im Kühlschrank kalt stellen und anschließend in acht Riegel schneiden.

Warum ist dieser Riegel ein guter Snack für nach dem Training? Protein unterstützt die Muskelregeneration, während Haferflocken Kohlenhydrate liefern, um die Energiespeicher nach dem Training wieder aufzufüllen. Möchtest du deinen Post-Workout-Snack noch proteinreicher gestalten? Dann kombiniere den Riegel mit Milch oder Joghurt.

Rezept 2: Weiche Schoko-Proteinriegel

Kakaopulver und Zartbitterschokolade verleihen diesen Riegeln einen intensiven Schokoladengeschmack – ganz ohne dicke Glasur.

Portionen: 8 Riegel

Geschätzter Proteingehalt: 12–14 g pro Riegel

Zutaten

  • 120 g Schoko-Proteinpulver
  • 100 g Haferflocken
  • 30 g ungesüßtes Kakaopulver
  • 150 g cremiges Mandelmus oder cremige Erdnussbutter
  • 100–120 ml Milch oder pflanzlicher Drink
  • 40 g Zartbitterschokolade, geschmolzen

Zubereitung

  1. Proteinpulver, Haferflocken und Kakaopulver in einer Schüssel vermengen.
  2. Mandelmus/Erdnussbutter und 100 ml Milch/pflanzlichen Drink hinzufügen und gut verrühren. Ist die Masse zu trocken, die restliche Flüssigkeit esslöffelweise hinzufügen.
  3. Die Masse fest in eine mit Backpapier ausgelegte Form drücken.
  4. Die geschmolzene Zartbitterschokolade darüberträufeln oder gleichmäßig darauf verstreichen.
  5. Ein bis zwei Stunden im Kühlschrank kalt stellen und anschließend in acht Riegel schneiden.

Warum ist dieser Riegel ein guter Snack für nach dem Training? Dieser Riegel kombiniert Protein und Kohlenhydrate, ist praktisch und schmeckt intensiv nach Schokolade. Er kann die Regeneration nach dem Training unterstützen und enthält weniger zugesetzten Zucker als viele Proteinriegel mit Schokoladenglasur.

Rezept 3: Proteinriegel aus Haferflocken und Datteln

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Du suchst ein Rezept für Proteinriegel ohne Proteinpulver? Diese gebackenen Riegel bestehen aus natürlichen Zutaten. Protein liefern Eier, Erdnussbutter/Saatenmus, Haferflocken und Kürbiskerne. Datteln sorgen für natürliche Süße und halten alles zusammen.

Portionen: 8 Riegel

Geschätzter Proteingehalt: 8–10 g pro Riegel

Zutaten

  • 180 g Haferflocken
  • 150 g weiche, entsteinte Datteln
  • 150 g Erdnussbutter oder Saatenmus
  • 2 mittelgroße Eier
  • 60 g Kürbiskerne
  • 1 TL Zimt
  • 2–4 EL Wasser (bei Bedarf)

Zubereitung

  1. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft vorheizen.
  2. Datteln mit heißem Wasser übergießen und 10 Minuten einweichen. Anschließend abgießen und mit einer Gabel gründlich zerdrücken.
  3. Datteln mit dem Nussmus und den Eiern verrühren.
  4. Haferflocken, Kürbiskerne und Zimt unterrühren. Ist die Masse zu fest, etwas Wasser hinzufügen.
  5. Die Masse in eine mit Backpapier ausgelegte Backform drücken und 18–22 Minuten backen, bis sie leicht goldbraun ist und die Ränder fest sind.
  6. Vollständig abkühlen lassen und anschließend in acht Riegel schneiden.

Warum ist dieser Riegel ein guter Snack für nach dem Training? Haferflocken, Eier, Erdnussbutter/Saatenmus und Kürbiskerne liefern Protein, Kohlenhydrate und gesunde Fette. Für einen Post-Workout-Snack, der noch länger satt macht, kannst du den Riegel mit griechischem Joghurt, Skyr oder Milch kombinieren.

Rezept 4: Vegane Proteinriegel mit Tahin und Soja

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Tahin, Sojaprotein und Sesam ergeben einen rein pflanzlichen Proteinriegel mit leicht nussigem Geschmack. In diesem Rezept kommt Tahin anstelle von Erdnussbutter oder Nussmus zum Einsatz. Daher eignet es sich auch für viele Menschen mit einer Erdnuss- oder Nussallergie. Prüfe aber immer die Zutatenliste und beachte individuelle Allergiehinweise.

Portionen: 8 Riegel

Geschätzter Proteingehalt: 13–15 g pro Riegel

Zutaten

  • 120 g Soja- oder Erbsenproteinpulver
  • 120 g Haferflocken
  • 150 g Tahin
  • 3 EL Ahornsirup
  • 100–130 ml ungesüßter Sojadrink
  • 30 g Sesam oder Kürbiskerne

Zubereitung

  1. Proteinpulver, Haferflocken und Samen in einer Schüssel vermengen.
  2. Tahin und Ahornsirup unterrühren.
  3. Sojadrink nach und nach hinzufügen, bis eine feste, formbare Masse entsteht.
  4. Die Masse in eine mit Backpapier ausgelegte Form drücken und glatt streichen.
  5. Mindestens eine Stunde im Kühlschrank kalt stellen und anschließend in acht Riegel schneiden.

Warum ist dieser Riegel ein guter Snack für nach dem Training? Soja- oder Erbsenprotein macht diesen Riegel zu einem praktischen veganen Post-Workout-Snack. Die Haferflocken liefern außerdem Kohlenhydrate und helfen dabei, die beim Training verbrauchten Energiespeicher wieder aufzufüllen.

So verleihst du Proteinriegeln deinen eigenen Touch

Diese Rezepte sind ein einfacher Einstieg. Geschmack, Textur und Konsistenz kannst du ganz nach deinen Vorlieben verändern. Mit ein paar kleinen Anpassungen eignen sie sich außerdem für verschiedene Ernährungsweisen.

Das kannst du ausprobieren:

  • Variiere den Geschmack: Verwende Vanille-Proteinpulver mit Zimt oder Beeren, Schoko-Proteinpulver mit Orangenschale oder neutrales Proteinpulver mit deinen Lieblingsgewürzen.
  • Sorge für mehr Biss: Mische gehackte Nüsse, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Kakaonibs oder geröstete Kokosraspeln unter.
  • Mach die Riegel süßer: Gib etwas Zartbitterschokolade, getrocknete Kirschen, Cranberrys oder gehackte Aprikosen hinzu. Auch natürliche Süßungsmittel wie Honig oder Ahornsirup eignen sich dafür.
  • Gestalte das Rezept vegan: Verwende veganes Proteinpulver, Ahornsirup und pflanzliche Drinks. In gebackenen Rezepten kannst du Eier durch Alternativen wie Chia-Eier ersetzen. Hinweis: Dadurch kann sich die Konsistenz verändern.
  • Gestalte das Rezept glutenfrei: Verwende glutenfreie Haferflocken und achte darauf, dass auch alle anderen Zutaten glutenfrei sind.
  • Lass Nüsse weg: Ersetze Nussmus durch Tahin oder Sonnenblumenkernmus.
  • Passe die Konsistenz an: Ist die Masse zu klebrig, verwende mehr Haferflocken. Ist sie zu trocken oder bröselig, füge nach und nach etwas mehr Flüssigkeit hinzu – jeweils einen Esslöffel auf einmal.

Die richtige Aufbewahrung

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Bewahre die Proteinriegel in einem luftdichten Behälter auf. Lege Backpapier zwischen die einzelnen Schichten, damit sie nicht zusammenkleben.

No-Bake-Riegel behalten im Kühlschrank etwa 5–7 Tage ihre optimale Konsistenz. Da Riegel mit Ei leicht verderblich sind, solltest du sie direkt nach dem Backen kühlen und innerhalb von 3–4 Tagen verzehren. Verändert sich Geruch, Aussehen oder Konsistenz? Dann entsorge sie lieber.

Für eine längere Haltbarkeit kannst du die Riegel einzeln verpacken und einfrieren. So bleiben sie in der Regel bis zu zwei oder drei Monate haltbar. Lass sie über Nacht im Kühlschrank auftauen oder nimm sie in einem verschlossenen Behälter mit, bis sie aufgetaut sind. Richtig gekühlt oder eingefroren bleiben deine Proteinriegel länger frisch und haltbar.

Nochmal in Kürze:

Proteinriegel kannst du einfach und kostengünstig selbst machen, um immer einen praktischen Snack für Trainingstage, die Arbeit oder unterwegs griffbereit zu haben. Du bestimmst selbst über Süße, Zutaten und Portionsgröße – so kannst du jeden Riegel an deine Ernährungsweise und Fitnessziele anpassen.

Probiere doch gleich diese Woche ein Rezept aus und bereite deine Riegel auf Vorrat zu. Du kannst sie direkt portionieren und ein paar davon im Gefrierfach aufbewahren. Hast du erst einmal dein Lieblingsrezept gefunden, sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Variiere Geschmack und Zutaten immer wieder neu!

FAQs

Wie lange sind selbstgemachte Proteinriegel haltbar?

Die meisten selbstgemachten Proteinriegel halten sich in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank bis zu einer Woche. Riegel mit Ei oder anderen leicht verderblichen Zutaten solltest du jedoch früher verzehren.

Kann ich Proteinriegel ohne Proteinpulver zubereiten?

Ja. Verwende dafür proteinreiche Lebensmittel wie Eier, Haferflocken, Nüsse, Samen, Nussmus sowie Milchprodukte oder angereicherte Sojaprodukte.

Wie viel Protein sollte ein Proteinriegel enthalten?

In etwa 10–20 g Protein. Das ist ein guter Richtwert für einen Snack. Wie viel Protein für dich ideal ist, hängt von deiner Körpergröße, deiner gesamten Proteinzufuhr, deiner Ernährung und deinen Trainingszielen ab.

Kann ich selbstgemachte Proteinriegel einfrieren?

Ja, das geht. Wickle die Riegel einzeln ein, lege sie in einen gefriergeeigneten Behälter und bewahre sie bis zu zwei oder drei Monate im Gefrierfach auf. So hast du jederzeit einen praktischen Snack griffbereit!

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