Cooldown: Ein Muss nach jedem Workout?

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Genauso wie das Warmup dich auf das bevorstehende Training vorbereitet, ist das Ziel des Cooldowns die Unterstützung der Regeneration danach. In diesem Artikel erklären wir dir, warum ein Cooldown so wichtig ist und ein fester Bestandteil jeder Trainingseinheit sein sollte.

Cooldown – im wahrsten Sinne des Wortes

Wir alle wissen, dass das Cooldown nach dem Training stattfindet, aber weißt du, was die Hauptfunktion eines Cooldowns genau ist? Wie der Name vermuten lässt, bringt das Abkühlen das Herz-Kreislauf-System und wichtige Körperfunktionen nach einer sportlichen Aktivität langsam wieder in den Normalzustand, dazu zählen Puls, Atemfrequenz, Körpertemperatur und Stoffwechsel. Ein effektives Cooldown hilft deinem Körper außerdem aktiv bei der Regeneration, damit er sich schneller vom Training erholen kann.

Das Cooldown weglassen? Das sind die Gefahren:

Wenn wir es unserem Körper nach dem Training nicht ermöglichen, richtig abzukühlen und wieder in den Normalzustand zu kommen, laufen wir Gefahr, das Herz-Kreislauf-System und unseren gesamten Bewegungsapparat zu schädigen. Das kann in den folgenden Tagen nicht nur zu Muskelkater, sondern auch zu Blutstau führen. Wenn du nach einem anstrengenden Workout unvermittelt aufhörst, dich zu bewegen, kann es passieren, dass sich das Blut, das beim Training durch deinen Körper gepumpt wurde, in deinen Beinen und Füßen staut. Das kann wiederum zu Schwindel und sogar zu Ohnmacht führen.

Wie sollte ein Cooldown nach dem Training aussehen?

Wie du dich nach einem Workout abkühlst, hängt von deinem Training ab. So sollten etwa Trainingsintensität und -dauer sowie die trainierten Muskeln berücksichtigt werden. Unsere Top-Empfehlungen für ein Cooldown sind leichtes Auslaufen und Ausschütteln, die Verwendung einer Faszienrolle und passiv-statisches Stretching. Um den besten Effekt zu erzielen, lohnt es sich, die Cooldown-Methode auf das Training abzustimmen.

Cooldown bei Freeletics Bodyweight

Bei Freeletics Bodyweight nutzen wir passiv-statisches Stretching, um den Bewegungsumfang deiner Muskeln und Gelenke wiederherzustellen. Passiv-statisches Stretching verhilft dir nicht nur zu mehr Beweglichkeit; wenn du beispielsweise Pushups machst, ist es wichtig, danach die Brust- und Schultermuskeln wieder zu öffnen. Damit beugst du z.B. dem so genannten Impingement-Syndrom im Schulterbereich vor, das auftritt, wenn die Gelenke nicht ausreichend Bewegungsfreiheit haben. Das kann wiederum zu Einschränkungen und einem verringerten Bewegungsumfang führen.

Zusammengefasst

Das Cooldown ist ein wichtiger Bestandteil jeder Trainingseinheit, da es Erholung und Regeneration unterstützt. Cooldown-Methoden wie leichtes Auslaufen, die Verwendung einer Faszienrolle, Massagen oder passiv-statisches Stretching sind effektive Möglichkeiten die Durchblutung anzuregen, Stoffwechselprodukte abzutransportieren und Muskel- und Gelenksverletzungen sowie Blutstau und Muskelkater vorzubeugen.

Das Entscheidende ist: Dein Körper ist wie ein Motor. Er ist gemacht, um Leistung zu erbringen, doch er kann auch überhitzen. Darum musst du die nötigen Maßnahmen ergreifen, um ihn abzukühlen, zu regenerieren und auf das nächste Workout vorzubereiten.