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Zeit für dich: So praktizierst du Self-Care

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Seit einigen Jahren ist der Begriff „Self-Care” in aller Munde. Doch was bedeutet Selbstfürsorge eigentlich? Laut Definition steht sie für „den sorgsamen Umgang mit den eigenen Bedürfnissen, Gefühlen und Ressourcen, speziell in Stresssituationen”. Wir alle wissen, dass wir Stress möglichst vermeiden sollten, doch das ist leichter gesagt als getan, besonders wenn Dinge passieren, die nicht in unserer Macht liegen. Hier kommt Self-Care als effektives Werkzeug in Spiel. Selbstfürsorge zu verstehen und sich bewusst zu machen, wie wichtig sie ist, ist eine Sache. Doch wie setzt du Self-Care in die Praxis um?

Wenn du aktuell etwas mehr freie Zeit hast, dann haben wir ein paar Tipps für dich, wie du sie für dich selbst nutzen und Self-Care praktizieren kannst:

Kommuniziere mit dir selbst und anderen

Self-Care heißt nicht, dass du andere ausschließen musst. Warum nutzt du nicht die Zeit, um neue Bekanntschaften zu schließen oder alte wieder zu aktivieren? Mach dir eine Liste mit Personen, bei denen du dich längst mal wieder melden wolltest und tu es dann einfach. Damit machst du dir selbst und anderen eine Freude. Neue Menschen kennenzulernen ist heute einfacher denn je. Werde Teil einer Online-Community, z. B. deiner lokalen Freeletics Facebook-Gruppe oder nimm an einem unserer Live-Workouts auf unserem Instagram-Kanal teil, um dich mit anderen Free Athletes auszutauschen.

Oder nutze die Zeit für Kommunikation mit dir selbst. Fange an, ein Bullet Journal zu führen oder deine Gedanken aufzuschreiben. Das regt nicht nur deine Kreativität an, sondern gibt dir auch die Möglichkeit, wichtige Ereignisse, Gedanken und Gefühle festzuhalten. Ein gut organisiertes Bullet Journal zu führen kann sehr befriedigend sein und ist obendrein praktisch im Alltag. Außerdem kannst du Listen mit deinen liebsten Self-Care-Tätigkeiten anlegen und diese bei der nächsten Lücke im Terminkalender hervorholen.

Werde kreativ

Wenn du aktuell mehr Zeit hast, dann nutze sie doch für kreative Hobbies. Seine Energie und Emotionen in Kreativität umzuwandeln kann eine regelrecht therapeutische Wirkung haben, mit obendrein wunderschönen Resultaten. Egal, ob ein DIY-Projekt, Fotografie, Kunst, Handwerk, Schreiben oder Backen — such dir eine Tätigkeit, bei der du Abschalten kannst und die dir ein Lächeln auf die Lippen zaubert und führe sie dann so oft wie möglich aus.

Konsumiere bewusst

Die Medien und Inhalte, die du konsumierst, ähneln der Nahrung, die du zu dir nimmst. Du wirst wohl kaum ausschließlich Junk Food essen, das deinem Körper schadet. Dasselbe gilt für Inhalte, die du konsumierst. Wenn dich die Nachrichtenflut, Social-Media-Beiträge oder WhatsApp-Nachrichten stressen oder dir Angst machen, dann gönn dir eine Auszeit.

Was du liest und dir ansiehst kann einen bedeutenden Einfluss auf dein Wohlbefinden haben. Stell dir also die Frage, ob dir die Inhalte, mit denen du dein Gehirn fütterst, wirklich guttun. Vielleicht fühlst du dich etwas besser, wenn du die Nachrichten weniger intensiv verfolgst, den ein oder anderen Chat auf stumm schaltest oder weniger Zeit damit verbringst, durch die sozialen Netzwerke zu scrollen.

Finde dein Gleichgewicht

Meditation ist der Klassiker, um den Kopf frei zu bekommen und Ängste loszuwerden. Wenn dir schwer ums Herz ist, dann ist Meditation sehr wirkungsvoll, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Meditierst du regelmäßig, dann kann sie dir mit der Zeit auch helfen, unerwartete Situationen mit mehr Ruhe und Bedacht zu bewältigen. Und keine Sorge, du musst nicht jeden Tag 20 Minuten meditieren. Schon wenige Minuten können sich positiv auf deine Stimmung und deine Gedanken auswirken.

Wenn du nach weiteren Möglichkeiten suchst, um zur Ruhe zu kommen, dann können Atem- und Dehnübungen sehr hilfreich sein. Sie wirken effektiv gegen Stress und Ängste. Wie Meditation müssen sie nicht viel Zeit in Anspruch nehmen und sind leicht in den Alltag zu integrieren. Weitere Ideen für Aktivitäten, bei denen du zur Ruhe kommst, sind Lesen oder Spazierengehen. Oder wie wäre es mit einem neuen Podcast?

Etabliere Gewohnheiten

Oft sind wir zu beschäftigt, um unsere gesunden Gewohnheiten auch im hektischen Alltag zu pflegen. Kochen, regelmäßiges Training, Meditation... All das kann schnell untergehen. Wenn du aber aktuell mehr freie Zeit zu Hause hast, dann ist das die perfekte Gelegenheit, um verlorengegangene Gewohnheiten wieder aufzugreifen.

Warum nicht wieder dein Morgenritual einführen, das du eigentlich schon längst zur Gewohnheit machen wolltest? Oder du nutzt die Zeit, um in einen gesunden Schlafrhythmus zu finden und deine schlechten Schlafgewohnheiten abzulegen. Oder du führst tägliche Routinen für dein körperliches und geistiges Wohlbefinden ein, wie Workouts, Laufen, Spazierengehen, Meditation, Yoga oder Stretching.

Nicht nur unser Terminkalender gerät im Alltagstrubel gerne mal durcheinander, sondern auch unser Zuhause. Nutze die freie Zeit, um Ordnung zu schaffen. Miste das Büro aus, trenne dich von Dingen, die dir keine Freude mehr machen oder dekoriere dein Zuhause endlich so, wie du es schon die ganze Zeit wolltest. Wenn du dich zuhause wohlfühlst, fällt es dir auch leichter, Ordnung zu halten.

Sei produktiv

Wir können unsere Zeit so vielseitig nutzen, dass wir manchmal regelrecht überfordert sind. Wenn du allerdings den Luxus hast, Freizeit zu haben, dann nutze sie doch, um produktiv zu sein und deine To-Do-Liste abzuarbeiten. Lerne neue Fähigkeiten oder eine Sprache, wage dich endlich an dieses eine Projekt heran oder nimm dir den Stapel Papier vor, der immer höher wird. Oder nutze die Zeit für einen Frühjahrsputz und sortiere Dinge aus, die du nicht mehr brauchst und spende sie an Bedürftige. Egal, ob es ein Online-Kurs ist oder du deine Skills verbesserst, um endlich eine Exercise zu meistern, die dir Schwierigkeiten bereitet. Produktiv zu sein kann sehr befriedigend sein und dich von deinen Ängsten und Sorgen ablenken.

Fühl dich jedoch keinesfalls unter Druck gesetzt: Du musst nicht immer produktiv sein. Wenn du einfach mal das Bedürfnis hast, zu entspannen und nichts zu tun und dir das hilft, Stress abzubauen, dann nimm die Zeit dafür. Du musst nicht jede Sekunde der Selbstoptimierung widmen.

Tu dir etwas Gutes

Last but not least: Einer der besten Wege, um Self-Care zu praktizieren ist es, sich selbst etwas Gutes zu tun. Es ist absolut in Ordnung, sich mal zu verwöhnen, wenn es deine Stimmung hebt. Arbeite dich durch eine Liste mit deinen Lieblings-Filmen, -Büchern oder -Fernsehsendungen. Gönn dir etwas Leckeres zu essen, ein heißes Bad oder eine ausgiebige Maniküre. Ob groß oder klein — die Dinge, die du für dich selbst tust, sollten einen positiven Einfluss auf deine Stimmung haben und dir ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Self-Care mag wie ein leeres Schlagwort klingen, doch es ist ein effektives Werkzeug, um dein körperliches und geistiges Wohlbefinden zu steigern. Achte auf eine Balance zwischen Schlaf, körperlicher Aktivität, Entspannung, Fokus und sozialen Kontakten, auch wenn diese aktuell nur virtuell möglich sind. Und vergiss in stressigen oder belastenden Zeiten nicht, dich um dich selbst zu kümmern. Du solltest bei dir selbst an erster Stelle stehen und es ist absolut in Ordnung, wenn du dir Zeit nur für dich selbst nimmst. Wir legen es dir sogar sehr ans Herz.