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Verbindlichkeit beim Training: Besser als jeder Motivationsboost

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Um auf deinem Weg zu mehr Fitness langfristige Erfolge zu erzielen, musst du nicht alles perfekt machen. Es geht vielmehr darum, dass du dran bleibst, aber das ist leichter gesagt als getan, wenn du keine Strategie hast. Was für Struktur und Fokus sorgt, ist nämlich Verbindlichkeit.

Verbindliches Handeln heißt aber nicht, strenge Regeln zu setzen, sondern positive Veränderungen durchzuziehen, die dein Wohlbefinden fördern und dich deinen Zielen näherbringen.

Es geht darum, für die eigenen Entscheidungen einzustehen, Verantwortung für deine Ziele zu übernehmen und auf dem Weg dahin dranzubleiben, auch wenn mal nicht alles nach Plan läuft.

In diesem Artikel beleuchten wir, wie du Verantwortung für deine Fitness übernehmen kannst, wieso das überhaupt wichtig ist und wie du deine eigene Erfolgsstrategie entwickelst.

Die kleinen Stolpersteine im Trainingsalltag

Sogar die Besten halten sich nicht immer an ihren Trainingsplan und kommen vom Kurs ab, und dafür gibt es verschiedene Gründe, z. B.:

  • Motivation hat ihre Höhen und Tiefen. An manchen Tagen bist du vielleicht mit Feuer und Flamme dabei, an anderen kannst du dich kaum zum Training überwinden.
  • Fehlende oder unklare Ziele können es schwer machen, deine Fortschritte zu tracken oder überhaupt zu erkennen.
  • Die Herausforderungen des Alltags können deiner Trainingsroutine in die Quere kommen.
  • Fehlende sofortige Konsequenzen sorgen dafür, dass du gerne mal ein Workout auslässt oder dir mehr als ein Cheat Meal gönnst.

In diesen Fällen kommt Verbindlichkeit zum Zug. Dank Verbindlichkeit siehst du den Prozess mit mehr Klarheit, erhältst Unterstützung von außen und übernimmst Verantwortung für dein Training, was es insgesamt einfacher macht, dich an deinen Plan zu halten.

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Die unterschiedlichen Ebenen von Verbindlichkeit

Verbindlichkeit hat viele Gesichter, aber im Grunde geht es darum, Verantwortung für dein Handeln und deine Entscheidungen zu übernehmen. Das kann dir dabei helfen, diszipliniert dranzubleiben, regelmäßig auf die Matte zu springen und deinen Fokus nicht zu verlieren – sogar, wenn die Motivation mal flöten geht.

Eigenverantwortung

Eigenverantwortung ist das Fundament deiner Fitnessreise, weil du dadurch volle Verantwortung für deine Gesundheit und deinen Fortschritt übernimmst. Wenn du für dich selbst einstehst, hast du mehr Selbstdisziplin und kannst eher nachhaltige, gesunde Gewohnheiten umsetzen. Beispiele von Eigenverantwortung können sein:

  • SMARTe Ziele setzen
  • Workouts und Mahlzeiten schriftlich oder in einer App festhalten
  • Dich belohnen, wenn du ein Ziel oder einen Meilenstein erreichst

Verbindlichkeit gegenüber anderen

Die soziale Facette von Verbindlichkeit basiert auf der Unterstützung durch andere, z. B. durch Freunde, Familie oder einen Trainingsbuddy. Dank sozialer Unterstützung entstehen nämlich wahres Verantwortungsgefühl und der Wunsch, zu gemeinsamen Vereinbarungen zu stehen. Zudem erhältst du einen Motivationsboost, wenn dir andere den Rücken stärken.

Laut Studien kann das Trainieren mit anderen die sportliche Identität bei Frauen und Männern stärken, wobei es insbesondere bei Frauen mit der Menge an Sport pro Woche und einer ausgeprägteren sportlichen Identität in Zusammenhang steht.1

Online- und digitale Tools für mehr Verbindlichkeit

Mittlerweile ist Technologie aus der Fitnesswelt nicht mehr wegzudenken. Fitnessapps, Wearables und Online-Communities bieten automatisierte und verlässliche Tools, um an deinen Fitnesszielen zu arbeiten. Diese Plattformen stellen nicht nur Daten und Erkenntnisse bereit, sondern erinnern dich an dein Workout und erkennen sogar Muster und Verbesserungsbereiche.2

Verbindliche Zielsetzung durch Events

Steht ein wichtiges Rennen bevor oder bereitest du dich auf einen Marathon vor? Diese Art von Events können eine starke Motivation sein, regelmäßig zu trainieren und dich an deinen Workout-Plan zu halten.

Ein feststehender Termin und ein konkretes Ziel sorgen für Struktur und ein kleines bisschen sozialen Druck, was dazu führt, dass du beim Training keine Ausreden mehr gelten lässt.

Verbindlichkeit durch professionelle Unterstützung

Zu guter Letzt ist da auch noch die Verbindlichkeit, die entsteht, wenn du dir fürs Training professionelle Unterstützung holst. Das kann ein Personal Trainer oder andere fachliche Betreuung aus dem Gesundheitsbereich sein.

Eine Studie hat gezeigt, dass die Arbeit mit einem Personal Trainer oder Coach dazu beiträgt, dass Menschen mit Diabetes eher ihre Medikamente einnehmen, sich gesund ernähren und regelmäßig sportlichen Aktivitäten nachgehen, um ihre Krankheit besser in den Griff zu bekommen.3

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Tipps für mehr Verbindlichkeit im Alltag

Verbindlichkeit beim Training klingt gut, aber wie schaffst du es, sie in deine Routine zu integrieren? Du kannst die unterschiedlichen Ebenen von Verbindlichkeit auf verschiedene Arten in deinen Workout-Plan und deinen Lifestyle einbauen, um am Ball zu bleiben. Fange am besten mit einem der folgenden Tipps an:

Schreibe deine Ziele auf

Halte deine Ziele schriftlich fest, um ein Gefühl der Verbindlichkeit zu fördern und deine Fortschritte messen zu können. Das Erfolgsrezept dabei: Setze dir realistische und nachhaltige Ziele nach der SMART-Methode.

Erzähle anderen von deinen Zielen

Wenn du andere in dein Vorhaben einweihst, steigt der soziale Druck und du übernimmst eher Verantwortung, um deine Ziele zu erreichen.

Hol dir einen Workout-Buddy

Ein Workout-Buddy kann dich nicht nur motivieren, sondern emotional unterstützen und ermutigen, um dein Trainingsprogramm durchzuziehen. Ideal ist jemand aus deinem sozialen Umfeld mit ähnlichem Interesse an Fitness wie du, der dich dabei unterstützt, in deine Verantwortung zu kommen. Wenn du eine Session sausen lässt, lässt du nicht nur dich selbst im Stich, sondern auch deinen Buddy.

Tracke deine Fortschritte

Halte die einzelnen Schritte deiner Fitnessreise schriftlich oder über eine App fest. Indem du deinen Fortschritt erfasst, gewinnst du an Klarheit und Selbstvertrauen, was wiederum deine Motivation und Beständigkeit stärkt. Es gibt nichts Besseres, als zu beobachten, wie dein Fitnesslevel im Laufe der Zeit immer besser wird.

Entwickle ein Belohnungssystem

Gönne dir eine Belohnung, wenn du einen bestimmten Meilenstein deines Trainings erreicht hast. Dadurch fördert du positive Gewohnheiten und deine Beständigkeit. Wenn du also ein Trainingsziel erreichst, kaufe dir die Jacke, das Buch oder die Tasche, die du dir so gewünscht hast, um dich auf deinem Weg zu mehr Fitness anzuspornen.

Melde dich bei einem Event oder einer Challenge an

Schreibe dich für einen Event ein, z. B. einen 10-km-Lauf, um dich auf ein bestimmtes Ziel zu konzentrieren und alles dafür zu geben, es zu erreichen. Kurzfristige Ziele geben deinem Training einen Sinn und verdeutlichen, wieso es sich lohnt, für dich selbst einzustehen.

Werde Teil einer Fitnessgruppe oder -Community

Egal, ob IRL, online oder auf Social Media – eine Gruppe aus Gleichgesinnten kann dir helfen, nicht aus deiner Workout-Routine zu fallen, und sorgt außerdem für den Spaß-Faktor. Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung sind ein wichtiger Aspekt, um dich für langfristige Ziele zu motivieren.

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Noch mal in Kürze

Verbindlichkeit beim Training stärkt Verhaltensweisen, die dich zum Erfolg führen. Sie fördert Beständigkeit, Motivation und schafft eine Struktur, die den Weg zu deinen Zielen ebnet.

Wenn dich jemand oder etwas auf positive Weise zur Verantwortung zieht, absolvierst du eher deine Workouts und hältst dich eher an einen gesunden Lifestyle, sogar, wenn mal keine Motivation vorhanden ist.

Und weil keine Methode alleine den Erfolg garantiert, ist es am effektivsten, die unterschiedlichen Ebenen der Verbindlichkeit in deine Strategie zu integrieren. Dadurch unterstützt du alle Aspekte der Verbindlichkeit beim Training und machst es dir langfristig leichter, beständig zu bleiben.

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Literatur 

[1] Golaszewski, N. M., LaCroix, A. Z., Hooker, S. P., & Bartholomew, J. B. (2022). Group exercise membership is associated with forms of social support, exercise identity, and amount of physical activity. International journal of sport and exercise psychology, 20(2), 630–643.

[2] Cai, J., & Li, G. (2024). Exercise or lie down? The impact of fitness app use on users' wellbeing. Frontiers in public health, 11, 1281323.

[3] Liddy, C., Johnston, S., Irving, H., Nash, K., & Ward, N. (2015). Improving awareness, accountability, and access through health coaching: qualitative study of patients' perspectives. Canadian family physician Medecin de famille canadien, 61(3), e158–e164.

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