Free Athlete vs. Spartan Ultra Beast

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Sie kam, sah und siegte. Vanessa hat wieder einmal zugeschlagen. Dieses Mal bei der Ultra Beast Weltmeisterschaft in Lake Tahoe.

„Dieses Jahr habe ich ausprobiert, wie weit meine Freeletics Skills mich bei Hindernisläufen bringen können. Was soll ich sagen – sie haben mich ziemlich weit gebracht!“

vanessa

In knapp 8 Stunden hat Vanessa 50 km, 2.800 Höhenmeter und über 70 Hindernisse hinter sich gelassen. Und nicht nur das. Sie hat sich auch durch Schnee gekämpft, um sich ihren Platz auf dem Podium zu sichern. Und der ist ihr schon bekannt: Sie war Erste beim 7-km-Sprint in München, Zweite beim 13-km-Lauf Spartan Super, Zweite beim 25-km-Lauf Beast in Oberndorf, Österreich und stand jetzt als Dritte wieder dort oben beim Ultra Beast in Lake Tahoe. „Die Unaufhaltsame“ wäre wirklich ein passender Zweitname für Vanessa. Sie hat allen Widrigkeiten und Befürchtungen die Stirn geboten. Und so hat sie sich auf ihre bisher größte Herausforderung vorbereitet.

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Wie bereitet man sich auf eine solche Herausforderung überhaupt vor?

Viele können es sich überhaupt nicht vorstellen, dass sie ein solches Hindernisrennen überstehen würden. Oder denken, sie müssten sich monatelang intensiv darauf vorbereiten. Vanessa, eine 1,60m große Athletin aus München, hat relativ spontan entschieden, sich anzumelden.

„Meine Vorbereitungphase und mein Training für den Ultra Beast waren eher kurz. Richtig geplant war es nicht. Mal abgesehen von meinem normalen Freeletics Training habe ich mich nicht gesondert auf die ersten zwei Spartan Races vorbereitet. Zum Super (13 km) habe ich mich in allerletzter Sekunde angemeldet, weil mich eine Freundin gefragt hat, ob ich mitlaufe. Für den Beast (25 km) hatte ich ungefähr 8 Wochen, um mich vorzubereiten. Ich habe mit der Freeletics Running App und mit Freeletics Bodyweight trainiert. Am Wochenende war ich viel in den Bergen wandern und habe Trailläufe gemacht.

Zwischen Beast und Ultra Beast hatte ich nur drei Wochen Zeit, also musste mein Trainingsplan sehr effizient sein. In der ersten Woche habe ich mich komplett ausgeruht. In der zweiten Woche habe ich Running und Bodyweight miteinander kombiniert und in der dritten Woche, eine Woche vor dem Rennen, habe ich mich wieder ausgeruht, damit ich körperlich und geistig fit bin. Meditation hat für mich bei der Vorbereitung eine wichtige Rolle gespielt. So bin ich ruhig geblieben und konnte mich sammeln, vor allem wenn ich zwischendurch dachte, dass ich bald ausrasten muss.“

Hattest du Angst vor dem Lauf?

„Diese Art von Herausforderung war etwas komplett Neues für mich. Natürlich hatte ich Angst. Aber nie, dass ich nichts ins Ziel komme. Nie. Ich wusste, über die Ziellinie komme ich auf jeden Fall – Komme, was wolle. Mein Problem war eher, dass ich die Hindernisse nicht kannte und nicht einschätzen könnte, wie es mir nach 25 km gehen würde. Eine solche Distanz bin ich vorher noch nie gelaufen. Ich wollte mich auch nicht verletzen, das hat mich vom Kopf her schon etwas beeinflusst.“

Du hast Hindernisse erwähnt – was waren denn für dich Momente im Rennen, an die du dich besonders gut erinnerst?

„Ich muss zugeben, dass ich an einigen Hindernissen gescheitert bin und viele Burpees machen musste. Und damit muss man im Rennen klarkommen. Du darfst niemals zulassen, dass dieses Gefühl, dass du an einem Hindernis gescheitert bist, dein Denken bestimmt.

Ich bin mir sicher, dass ich mir den ganzen Lauf niemals vergessen werde. Aber ein Moment, an den ich mich besonders gut erinnere, war der, in dem wir einen Eimer tragen mussten. Einen Eimer voller Sand und Holz. Einen Kilometer weit. Ich hatte vorher gehört, dass das mit die schlimmste Challenge ist, aber die habe ich echt mit links geschafft. Ich habe den Eimer kein einziges Mal abgesetzt, nicht mal in der zweiten Runde. Bei der zweiten Runde kam dann auch die Sonne raus, das hat mich unfassbar motiviert. Es war ein toller Moment. Wie ein Signal, dass es gleich vorbei ist. Eine Runde noch, dann hast du es geschafft.“

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Wie hat es sich nach 50 km angefühlt, die Ziellinie zu überqueren?

„Es war ein unglaubliches Gefühl. Ich war erleichtert und wahnsinnig stolz. Ich hatte das erreicht, was ich mir vorgenommen hatte – und das ohne Verletzungen. Als ich erfahren habe, dass ich Dritte bin, konnte ich es erst gar nicht glauben. Nach der ersten Runde hat man mir gesagt, dass ich Vierte oder Fünfte bin. Und ich dachte nur: Mega! So kann es weitergehen. Und wieder einmal habe ich mich selbst überrascht. Ich kann es irgendwie immer noch nicht ganz glauben.“

Was hat, abgesehen vom Training, sonst noch zu diesem Erfolg beigetragen?

„Ich verdanke einen Großteil meines Erfolgs wirklich dem ganzen Lifestyle, der bei Freeletics gelebt wird. Das Motto „Keine Ausreden“ ist der Grundstein für meine mentale und körperliche Kraft. Das hat mich durch viele Hindernisse getragen. Wichtig war auch, dass ich richtig gegessen habe und beim Lauf das Richtige dabei hatte. Meine Freundin, die mit mir den Ultra Beast gelaufen ist, hat mir dabei geholfen, das richtige Essen und die richtigen Ergänzungsmittel und vor allem den richtigen Zeitpunkt, an dem ich etwas zu mir nehmen sollte, auszuwählen. Ich hatte also genügend Energiereserven dabei, um mich am Laufen zu halten. Und was mir besonders geholfen hat: Der Support der Community. Es hat sich so angefühlt, als würde ein ganzes Team hinter mir stehen, das mich anfeuert. Das war eine wahnsinnige Motivation. Darum danke an alle!“

Was ist dein Erholungsplan? Oder gibt es schon eine neue Challenge, die du dir vorgenommen hast?

„Ich kann mich glücklich schätzen, dass ich keine Verletzungen habe und mich gut fühle. Ich habe nur ein bisschen Muskelkater. Diese Woche werde ich also vor allem entspannen, mich dehnen und meinem Körper das geben, was er braucht. Das ist meine Art und Weise, meinem Körper zu danken für das, was ich ihm mit meinem verrückten Kopf so alles zumute. Wenn ich gut erholt bin und meine Muskeln sich wieder normal anfühlen, fange ich an, meine nächste Challenge zu planen. Ich bin so glücklich, dass ich diesen Lauf gemacht habe und bin so stolz auf das, was ich erreicht habe. Natürlich werde ich jetzt nicht einfach aufhören. Mal sehen, was 2017 so bringt.“

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Alles, woran man fest glaubt, wird man erreichen. Wir können es kaum abwarten, was Vanessa sich als Nächstes einfallen lassen wird. Aber wir wissen: Egal, was es ist, sie wird es rocken.

Hat dich diese Geschichte inspiriert? Deine Challenge muss nicht der Spartan Ultra Beast sein. Vanessa hat ja auch nicht damit angefangen. Aber deine Challenge sollte dir schon ein bisschen Respekt einflößen. Wenn nicht, ist die Herausforderung nicht groß genug. Setz dir ein Ziel, gib alles und gib nicht auf, bis du das erreicht hast, was du dir vorgenommen hast. Dein Erfolg beginnt hier. #NoExcuses