Warum kommt es zu Seitenstechen und was kann ich dagegen tun?

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Seitenstechen tritt vor allem beim Laufen auf. Die eigentliche Ursache ist jedoch bis heute nicht geklärt. Die Theorien reichen von einer Überreizung der Nervenbahnen, falscher Körperhaltung bis zu einem durchblutungs- und aktivitätsbedingten Anschwellen der Milz, die auf den Bauchraum drückt. Die bekannteste und am weitesten verbreitete Theorie besagt, dass es sich bei Seitenstechen um eine Überlastung des Zwerchfells mit einhergehendem Sauerstoffmangel handelt. Ein voller Bauch – der übrigens nie förderlich bei körperlicher Aktivität ist – kann ebenfalls den Druck erhöhen, so dass es leichter zu Seitenstechen kommt.

In einem jedoch sind sich die Forscher einig: Gefährlich ist es nicht und die richtige Atmung sowie regelmäßiges Training senken das Risiko von Seitenstechen enorm. Rumpf- und Bauchmuskulatur werden gestärkt und die Ausdauerfähigkeit verbessert sich, so dass der Sauerstoff aus der Lunge effektiver genutzt werden kann und keine Press- oder Schnappatmung nötig ist.

Da bis heute die Ursache nicht geklärt ist, ist es am vernünftigsten bei Seitenstechen zu pausieren, ein paar entspannte Schritte zu gehen und tief, langsam und konzentriert durchzuatmen bis es aufhört – sei es beim Workout oder beim Lauftraining. Auch hilft es die Arme über den Kopf zu strecken und so den Druck auf Brust- und Bauchhöhle zu verringern. Danach könnt ihr wieder voll durchstarten – solange ihr auf die richtige Atmung achtet!