Die schlechtesten Ausreden, um sich vorm Laufen zu drücken – und wie du sie vermeidest

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Ausreden kennen wir alle. Oft sind sie nur allzu verlockend, weil sie uns das Leben leichter machen und es uns ermöglichen, in unserer Komfortzone zu bleiben. Dank mancher Ausreden müssen wir uns nur halb so viel anstrengen als wir es könnten. Das gilt für viele Bereiche des Lebens, aber ganz besonders fürs Training. Gerade am Anfang fallen uns tausend Ausreden ein und die wahre Herausforderung ist es, stärker zu sein. Deine Willenskraft wird auf die Probe gestellt. Die größte Hürde beim Laufen ist, manchmal überhaupt erst das Haus zu verlassen, wenn einem unzählige Gründe einfallen, die dagegen sprechen. Hier kommen die häufigsten – und schlechtesten – Ausreden, um sich vorm Laufen zu drücken. Wir geben dir Tipps, wie du sie erkennst und es schaffst, ihnen keine Chance zu geben.

"Es ist zu früh."

Du gehst abends ins Bett und bist fest entschlossen, am nächsten Morgen früh aufzustehen, um Laufen zu gehen. Kaum klingelt der Wecker, ist die gestrige Motivation passé. Im Kampf zwischen nochmal eine Runde Schlafen oder sich zum Frühsport aufraffen gewinnt meistens Ersteres. So muss es aber nicht sein. Stell deinen Wecker weit weg vom Bett auf, damit du aufstehen musst, um ihn auszuschalten. Stell ein Glas Wasser daneben, damit du gleich einen Schluck trinken kannst. Wasch dir dein Gesicht. Das alles hilft dir dabei, wach zu werden. Und denk dran, dass beim Laufen Glückshormone ausgeschüttet werden. Mit einem Morning Run startest du also gleich besser gelaunt und motiviert in den Tag. Kopf und Körper passen sich schnell an. Wenn du es ein paar Mal gemacht hast, wird das frühe Aufstehen schon bald zur Routine und funktioniert wie von allein.

Freeletics Running

"Ich bin nicht fit genug."

Diese Ausrede gilt nicht. Laufen ist ideal, um mit dem Abnehmen zu beginnen und in ein fittes Leben zu starten. Jeder kann laufen. Du musst einfach nur darauf achten, es nicht gleich zu übertreiben. Erwarte nicht, beim ersten Mal gleich einen 5-km-Lauf hinzulegen. Je geringer dein Fitnesslevel, desto langsamer solltest du starten. Wenn du zu schnell startest, läufst du Gefahr, dich zu verletzen. Intervalltraining mit seinen Erholungsphasen ist ideal, um mit dem Laufen und Abnehmen zu beginnen. Der Freeletics Running Coach wird dir vorab ein paar Fragen stellen, um dein aktuelles Fitnesslevel zu bestimmen und das Training so auf dich abstimmen, dass du dich ans Laufen gewöhnen kannst. Hab Geduld und bleib dran, dann wirst du schon nach kürzester Zeit ein richtiger Läufer sein.

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"Es ist zu kalt / zu warm / zu nass /zu windig."

Das Wetter sollte kein Grund sein, sich vorm Laufen zu drücken. Natürlich ist es nicht gerade angenehm, rauszugehen, wenn es in Strömen regnet. Es tut aber auch nicht weh und wird dir vielleicht sogar Spaß machen, wenn du erst einmal angefangen hast. Egal, ob es warm ist, regnet oder schneit, für jede Eventualität gibt es die passende Laufbekleidung. Im Sommer kannst mit Hilfe des Wetterberichts dein Training um die heißesten Tage bzw. Stunden herum planen. Im Falle von Sturm, Gewitter oder Hagel solltest du allerdings wirklich lieber zu Hause bleiben. Wenn du spät abends läufst, achte bitte auf deine Sicherheit und laufe nur in gut beleuchteten Gegenden.

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"Ich habe keine Zeit."

Eine Woche hat 168 Stunden. Wenn du jeden Tag je acht Stunden schläfst und arbeitest, bleiben dir 64 Stunden für andere Aktivitäten. Nimmst du dir 30 Minuten Zeit fürs Training, dann sind das gerade mal 2 % eines Tages. Wenn das keine gute Investition ist! Wenn du deine Woche im Voraus planst, ist es kein Problem, drei bis vier Workouts im Terminplan unterzubringen. Für die kürzeren Running Workouts brauchst du gerade mal 20 Minuten oder weniger. Versuch beispielsweise mal direkt nach der Arbeit Laufen zu gehen und so den lästigen Feierabendverkehr zu umgehen. Wenn möglich, nutz deine Mittagspause für einen Run und iss danach ein vorgekochtes Gericht. Oder steh ein bisschen früher auf und nutz die Zeit für einen Morgenlauf.

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"Mir wird beim Laufen langweilig."

Das kann passieren, wenn du anfängst, längere Strecken zu laufen. Glücklicherweise sorgen unsere Running Workouts aber dafür, dass du dich nicht langweilst und sind ideal, um gemeinsam mit Freunden zu laufen. Fürlängere Distance Runs, die schnell mal langweilig werden können, haben wir eine Reihe von Tipps für mehr Spaß beim Lauftraining zusammengestellt. Das ist längst keine Ausrede mehr.

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"Es ist mir unangenehm vor Anderen zu laufen."

Zu viele Menschen fangen gar nicht erst an zu laufen, weil es ihnen peinlich ist, von anderen dabei gesehen zu werden. Sollte es dir auch so gehen, bist du also in guter Gesellschaft. Aber lass dich davon nicht aufhalten! Versuch einfach zu vergessen, was irgendwer über dich denken könnte. Alles, was die anderen sehen, ist jemanden, der sich aufgerafft und motiviert hat, für seine Ziele zu kämpfen – und das ist bewundernswert. Der ein oder andere Läufer, dem du begegnest, wird dir ein Lächeln schenken oder dir zunicken, weil er genau das erkennt. Andere Läufer wissen, wie schwer es sein kann und werden dich nicht verurteilen, denn du bist einer von ihnen. Und seien wir ehrlich: Die meisten, an denen du vorbeiläufst, werden einfach ein schlechtes Gewissen bekommen, weil sie selbst dringend mal wieder trainieren müssten. Also, sei stolz auf dich! Bevor du es überhaupt merkst, wirst du dich beim Laufen super selbstbewusst fühlen. Wenn du immer noch Angst davor hast, dann versuche es erstmal in ruhigeren Gegenden, wo weniger Menschen unterwegs sind oder nimm einen guten Freund mit. Auch die richtige Laufbekleidung kann dir ein gutes Gefühl beim Laufen geben.

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"Ich muss mich um meine Familie kümmern."

Wenn du deine Kinder zu ihren außerschulischen Aktivitäten, zum Spielen mit Freunden oder zu Kindergeburtstagen bringen, danach kochen und putzen musst und irgendwann vielleicht auch mal noch schlafen und relaxen möchtest, dann steht Sport verständlicherweise nicht ganz oben auf deiner Prioritätenliste. Es gibt aber durchaus Möglichkeiten, um Kompromisse zu finden und das Training trotzdem im Terminplan unterzubringen. Nimm deine Familie nicht als Vorwand, um dein Training sausen zu lassen und hab bitte auch kein schlechtes Gewissen, wenn du dir Zeit für dich und dein Training nimmst. Du tust damit deiner Gesundheit etwas Gutes – und davon wird auch deine Familie profitieren. Versuch beispielsweise die Stunde Fußballtraining oder Klavierunterricht für einen Run zu nutzen. Nimm deine Kinder mit zum Lauftraining und lass sie mit dem Fahrrad nebenher fahren. Oder schnapp dir deinen Partner für ein Training, wenn eure Kinder bei Freunden zum Spielen sind. So hast du ein bisschen Quality Time mit ihm und ihr tut euch etwas Gutes – das baut Stress ab und macht gute Laune.

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"Ich habe Angst, mich zu verletzen."

Sport ist Mord? Eher nicht. Man hört des Öfteren, Laufen sei schlecht für Herz und Gelenke, aber genau das Gegenteil ist der Fall. Laufen ist sehr gesund. Gefährlich wird es nur, wenn du dir zu früh zu viel zumutest, und dein Körper noch nicht an die Belastung gewöhnt ist. Realistische Ziele, Training mit Köpfchen und ausreichende Regeneration sind der Schlüssel. Wenn du orthopädische Erkrankungen, Fehlstellungen oder dergleichen hast, die dich beim Laufen beeinträchtigen, solltest du zuerst einen Arzt konsultieren, bevor du mit dem Training beginnst. Andernfalls steht dir nichts im Weg. In unserem Knowledge Center erfährst du, wie du typischen Laufverletzungen vorbeugen kannst – und vergiss nicht, langsam zu starten.

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Ausreden sind der schlimmste Feind eines Athleten. Der Schlüssel zum Erfolg ist eine Willenskraft, die stärker ist als jede Ausrede. Vielleicht fühlt es sich für dich an, als müsstest du Opfer bringen, aber mal ehrlich: Würdest du deine Zeit wirklich sinnvoller nutzen, wenn du das Training sausen lässt? Oder würdest du sie im Bett oder auf der Couch verbringen oder etwas tun, das weder gesund noch produktiv ist? Denk dran, auch die kleinsten Kompromisse und Veränderungen summieren sich, und du wirst dafür belohnt. Verlier deine Ziele nicht aus den Augen, nur weil du gerade in diesem Moment etwas Anderes willst.