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Der Athleten Check: Besser, genauer, individueller

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Der Athleten Check begegnet euch am Anfang eurer Coach Journey und dient dazu, der Individualität jedes Athleten Rechnung zu tragen. Der Athleten Check ermöglicht dem Coach personalisierte Leistungstests zu erstellen und die Trainingseinheiten optimal auf den individuellen Leistungsstand anzupassen.

Auch wenn der Name es vermuten lässt: “Durchfallen” kann hier keiner. Der Athleten Check dient dem Coach zur Individualisierung des Trainings unter Berücksichtigung persönlicher Ziele und körperlicher Voraussetzungen, sowie zur Einschätzung der sportlichen Ausgangssituation eines jeden Athleten. Es handelt sich hierbei um ein Zwei-Stufen-System: Die Zielpriorisierung bildet zusammen mit der Einschätzung des Fitnesslevels aufgrund von körperlichen Daten und der Selbsteinschätzung des Athleten die erste Stufe. Der Leistungstest – auch Fitnesstest genannt – am Ende des Checks, bildet die zweite Stufe. Nach vollständigem Durchlaufen des Athleten Checks erscheint die erste Coach-Woche.

Im Folgenden werden wir euch die Hintergründe und einzelnen Teile des Athleten Checks vorstellen und was es für euch dabei zu beachten gilt.

Die Zielpriorisierung

Die Zielpriorisierung im ersten Teil des Athleten Check spielt nicht nur für die Gestaltung deiner Coach-Wochen eine wichtige Rolle, sondern auch bei der Auswahl der Exercises für den Fitnesstest. So stellt der Coach sicher, dass jeder Athlet in den Bereichen getestet wird, die für seine Ziele relevant sind.

Ihr habt dabei die Möglichkeit, aus verschiedenen Zielen zu wählen und sie je nach Wichtigkeit zu ordnen. Für die meisten Free Athletes spielen neben nur “Muskelaufbau” oder “Fettverlust” andere Dinge wie zum Beispiel Ausgeglichenheit eine wichtige Rolle, weshalb es hier mehrere Ziele zur Auswahl gibt.

Deine persönlichen Angaben

In diesem Teil wird der Status Quo des Athleten ermittelt. Dazu gibt der Athlet zunächst persönliche Daten und dann eine subjektive Einschätzung seiner Gesamtfitness an. Zusammen mit “harten Fakten” wie Größe, Gewicht, Geschlecht und Alter kann der Coach nun berechnen, welche Exercises in welcher Intensität und Höhe an Wiederholungszahlen für den Fitnesstest angemessen sind.

Deine Daten werden natürlich vertraulich behandelt und sind für andere Nutzer nicht sichtbar.

Der Fitnesstest

Der Fitnesstest besteht aus drei Blöcken verschiedener Exercises. Es gilt eine gewisse Anzahl von Wiederholungen einer Exercise so sauber und schnell wie möglich zu absolvieren. Die Ergebnisse dienen vor allem der Einschätzung des individuellen Fitnesslevels. Neben anderen Faktoren bestimmen sie deine erste Coach Woche in hohem Maße.

Was muss ich vor dem Fitnesstest beachten?

Bevor mit dem Fitnesstest selbst begonnen werden kann, gilt es zunächst ein paar Hinweise zu beachten. Zwei Dinge sind dabei von äußerster Wichtigkeit: Das Warm-up und das Beherrschen der richtigen Technik. Das Freeletics Dynamic Warm-up ist in den Fitnesstest integriert und bereitet euch optimal auf die bevorstehende Belastung vor.

Zu den einzelnen Exercises sind nicht nur ausführliche Hinweise zur Ausführung aufgeführt, sondern auch häufige Fehler. Die Videos zur jeweiligen Exercise könnt ihr euch so oft ansehen wie ihr möchtet und direkt mitmachen. Beachtet die Technik- und Fehlerhinweise und macht so viele Probewiederholungen, bis ihr die Technik sicher beherrscht. Beginnt zunächst mit langsamen Wiederholungen und konzentriert euch nacheinander auf jeden einzelnen ROM-Punkt. Erst wenn sich der Bewegungsablauf sicher und natürlich anfühlt, solltet ihr mit dem Test starten.

Was muss ich nach dem Fitnesstest beachten?

Nach jeder Runde werdet ihr gefragt, wie anstrengend die jeweilige Runde empfunden wurde und wie ihr selbst eure Übunsgausführung einschätzt. Hier ist es von außerordentlicher Wichtigkeit absolut ehrlich zu sein – auch mit sich selbst.

Beim Intensity Feedback geht es um die empfundene Anstrengung der jeweiligen Trainingseinheit. Danach erscheint das Technik Feedback. Hier könnt ihr angeben, zu wieviel Prozent ihr die Übungen wie im dazugehörigen Video gezeigt absolviert habt. Wer nicht alle Wiederholungen in der korrekten Technik ausgeführt hat oder sich nicht sicher ist, sollte dies auch unbedingt so angeben. Wer glaubt alles falsch zu machen gibt eine sehr niedrige Prozentzahl an. Wer sich sicher ist, alles genau so wie im Video gemacht zu haben, darf sich 100% und damit den Stern geben.

Für den Coach-Algorithmus ist die Technikbeherrschung einer der wichtigsten Marker. Wer sich hier direkt am Anfang falsch einstuft, bekommt Trainings zugeteilt, die dem wahren Fitnesslevel nicht angemessen sind, was kurz- und langfristig demotivierend sein kann.

Was unterscheidet den Athleten Check vom alten Fitnesstest?

Der neue Fitnesstest ist in den Athleten Check eingebettet und ermöglicht so eine umfassende Personalisierung. Der Athlet hat von Anfang an das Gefühl sich mitten in der Coach Journey zu befinden. Die erste Trainingserfahrung ist damit so individuell und nahe am derzeitigen Leistungsstand des Athleten wie nie zuvor. Es gilt das Exercise-Prinzip: Eine bestimmte Anzahl an Wiederholungen soll so schnell wie möglich – immer unter der Voraussetzung korrekter Ausführung – absolviert werden.

Dein erstes Training

Der Fitnesstest ist so gestaltet, dass er einem Coach Workout ähnelt und zählt daher als erstes Training. Warm-up und Stretching bilden den Rahmen. Nach jeder Runde erscheint das Intensity Feedback, welches exklusiver Teil der Coach Journey ist, um nach eurem subjektiven Belastungsempfinden zu fragen. Auch erscheinen die einzelnen Trainingseinheiten in der App und gelten als vollwertig absolviertes Training.

Das Exercise-Prinzip

Die Wiederholungszahlen der Exercises im Athleten Check sind bewusst niedrig gehalten, so dass der Test selbst nicht viel Zeit in Anspruch nimmt. Stattdessen kann und soll mehr Zeit auf das Erlernen der Technik verwendet werden. Auch das ist neu: Jeder Athlet kann so viele Probewiederholungen machen, wie er möchte.

Darüber hinaus sind im neuen Athleten Check mehr Exercise Kombinationen möglich. Weniger komplexe Exercises aus dem Endurance Bereich wie Crunches und High Knees können Teil des Fitnesstests sein. So wird vor allem Anfängern der Einstieg erleichtert und das Risiko für Technikfehler und einem daraus resultierenden zu hohen Belastungslevel in der ersten Coach-Woche reduziert.

Fortgeschrittene Athleten erhalten aufgrund der niedrigen Anzahl und Schwierigkeitsgrad die Möglichkeit direkt nach dem Fitnesstest mit der ersten Coach-Session zu beginnen.

Was muss ich noch über den Athleten Check wissen?

Absoluten Beginnern empfehlen wir, nicht direkt nach dem Fitnesstest mit dem ersten Coach-Training loszulegen, sondern mindestens einen Tag abzuwarten, ob sich Muskelkater einstellt. Wenn dies der Fall sein sollte, wartet bitte so lange, bis er vollständig abgeklungen ist, bevor ihr mit eurer ersten Coach Woche beginnt. Auch wenn die Motivation am Anfang sehr groß ist: Gesundheit geht immer vor und der Coach wird euch noch genug herausfordern! Bereitet euch in der Zwischenzeit mental auf die kommenden Wochen vor und informiert euch auf unserem Blog über alle Themen rund um Training, Ernährung und Motivation, um optimal vorbereitet zu sein.

Der Freeletics Athleten Check ist das am besten individualisierte Programm zur Einschätzung eurer sportlichen Leistungsfähigkeit und der wichtigste Schritt am Anfang eurer Coach Journey. Er beeinflusst den Coach kurz- und langfristig.

Auch während einer Coach Journey kann der Athleten Check wiederholt werden. Ihr rückt trotzdem in die nächste Woche vor und werdet nicht zurück auf Woche 1 gesetzt. Alle bisher absolvierten Trainings und PBs bleiben euch erhalten. Da Coach-Wochen nicht mit zeitlichen Wochen übereinstimmen müssen, geht auch keine Woche aus eurem Coach-Abo verloren, wenn ihr den Athleten Check innerhalb einer Coach-Periode wiederholt.

Dennoch: Je länger eine Coach-Journey dauert, umso mehr beeinflussen Dauer und die Anzahl der absolvierten Trainings innerhalb eines Coaches den Algorithmus, so dass ihr kontinuierlich gefordert werdet. Der Athleten Check sollte daher nur nach einer längeren Pause wie einer Krankheit oder Verletzung wiederholt werden, damit der Coach sich auf die aktuelle Situation des Athleten einstellen kann.