Training in der Schwangerschaft: Die Geschichte von Denise

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Denise Spiegel (33), langjähriger Free Athlete, lebt im tropischen Jakarta, der Hauptstadt Indonesiens. Um fit, gesund und ausgeglichen zu bleiben, trainiert sie regelmäßig mit Freeletics. Als sie im Juli 2016 erfuhr, dass sie schwanger war, war sie überglücklich. Sie konnte sich jedoch nicht vorstellen, ihr Training und all das, wofür sie so hart gearbeitet hatte, aufzugeben. Daher entschloss sie sich, eine Balance zwischen einer gesunden Schwangerschaft und regelmäßigem Training zu finden. Ein wahrer Free Athlete findet in jeder Situation Lösungen und keine Ausreden.

Als ich erfuhr, dass ich schwanger war, war ich der glücklichste Mensch auf Erden. Mir war aber auch sofort klar, dass das für mich kein Grund sein würde, das Training aufzugeben. Meine Hebamme empfahl mir sogar, weiterzumachen – wie sollte ich sonst die Entbindung überstehen? Also trainierte ich weiter. Ich achtete darauf, bei einem Puls von maximal 150 Schlägen pro Minute zu trainieren, um kein Risiko einzugehen. Manche Übungen, die dem Fötus hätten schaden können, passte ich an oder ließ sie ganz sein, wie z.B. Jackknives und Pistols. Im ersten Dittel der Schwangerschaft absolvierte ich mein Freeletics Training aber größtenteils unverändert.

Als das zweite Schwangerschaftsdrittel anbrach, begann ich, die Workouts an meine körperlichen Veränderungen anzupassen. Ich hatte von der so genannten Rektusdiastase gelesen, also einem Auseinandergehen der geraden Bauchmuskeln während der Schwangerschaft. Bis zu einem gewissen Grad ist das normal, doch mit bestimmten Übungen wie Sit-Ups, Crunches, Frontal Planks, Pushups und Straight Leg Levers kann es schlimmer werden. Darum passte ich einige Workouts an, legte mich beispielsweise erhöht hin, um meine Bauchmuskeln zu entlasten. Außerdem ersetzte ich einige sehr intensive Exercises wie Jumping Jacks oder Burpees durch weniger intensive wie erhöhte oder Wand-Pushups, 30 Sekunden Wall Sit oder Side Step Jacks. Dank dieser Anpassungen konnte ich 3-4 Mal die Woche trainieren wie vom Coach vorgegeben. Glücklicherweise waren die meisten Übungen aus dem Coach, wie z.B. Squats und Lunges, in Hinblick auf die Intensität vollkommen in Ordnung, sodass ich sie problemlos absolvieren konnte.

Ich konnte zwar nicht mehr bei jedem Workout an mein Limit gehen, spürte aber, dass mein bisheriges Training mir dabei half, mit den körperlichen Veränderungen besser klarzukommen. Mein wachsender Babybauch und das zunehmende Gewicht behinderten mich im täglichen Leben überhaupt nicht und nach der Geburt hatte ich schnell wieder ein Gewicht erreicht, mit dem ich mich wohlfühlte. Bis ich meinen „Pre-Baby-Body“ wiederhabe, wird es wohl noch etwas dauern, aber ich hoffe, dass die mir verschriebenen 6 Wochen Ruhe schnell vergehen. In dieser Zeit habe ich vor, nur leichte Übungen und bestimmte Intervalle aus dem Coach zu machen, die den Beckenboden trainieren. Geeignet waren vor allem Exercises wie Squats, Hip Raises, Calf Raises und Wand-Pushups, da diese meinen Körper nicht zu sehr belasteten.

Während meiner Schwangerschaft habe ich nicht eine Sekunde lang daran gedacht, mein Training aufzugeben. Klar, manchmal war es echt hart, aber die meiste Zeit fühlte ich mich energiegeladen, fit und glücklich. Auch mein Mann und die Freeletics Community haben mich motiviert, weiterzumachen.

Ich hoffe, meine Geschichte inspiriert andere werdende Mütter, auch während der Schwangerschaft aktiv zu bleiben. Am wichtigsten ist es, auf seinen Körper zu hören und das Aktivitätslevel dementsprechend anzupassen. Nur du weißt, wozu du in der Lage bist. Wenn du dich genau beobachtest und die Veränderungen annimmst, die dein Körper durchläuft, dann wirst du noch stärker aus der Schwangerschaft hervorgehen.

Wenn auch du während der Schwangerschaft trainieren möchtest, dann hole davor bitte unbedingt ärztlichen Rat ein.