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Bodyweight Training und Laufen: Eine optimale Kombination

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Was bedeutet es eigentlich ein Athlet zu sein? Ihr wisst es: Es ist eine Entscheidung! Die Entscheidung für ein Ziel und die Entscheidung es mit aller Entschlossenheit, Willensstärke und Hingabe zu erreichen. Doch wie sieht dieses Ziel aus?

Die vier athletischen Fähigkeiten

Wir definieren vier Eigenschaften, die jeder freie Athlet ausbilden sollte: Schnelligkeit, Mobilität, Kraft und Ausdauer.

Diese Eigenschaften zu trainieren und sie stetig zu verbessern ist das Ziel eines jeden freien Athleten – nicht nur ein Ziel, sondern vier. Dazu gehört es auch, seine Stärken und Schwächen zu erkennen sowie den Willen zu haben, an beiden zu arbeiten und über sich hinauszuwachsen. Ein freier Athlet kennt seinen Körper und was er zu leisten im Stande ist, indem er zu den Grundlagen menschlicher Bewegung zurückkehrt.

Was bringt mir Bodyweight Training?

Training mit dem eigenen Körpergewicht schafft dafür die besten Voraussetzungen.

Ihr seid nicht durch Maschinen oder schwere Gewichte abgelenkt, sondern arbeitet nur mit dem, was die Natur euch zur Verfügung stellt: Eurem eigenen Körper. Ihr führt keine unnatürlichen Bewegungen aus, sondern solche, für die der Muskelapparat geschaffen ist. Nicht einzelne Muskeln, sondern ganze Muskelgruppen und –ketten, so genannte Funktionskreise werden trainiert. Da es sich teilweise um komplexe Bewegungsabfolgen handelt, müssen Gehirn und Körper aufs Engste zusammen arbeiten. Die Folge: Mehr Mobilität, Koordination und Geschicklichkeit, mehr Bewegungsintelligenz. Das bedeutet, dass zum einen neue Bewegungsabläufe schneller erlernt werden. Zum anderen, dass Haltung, Gang und alltägliche Handlungen sicherer und selbstbewusster werden.

Kurz: Das Gefühl für den eigenen Körper wird gestärkt. Regelmäßiges Training mit Freeletics lässt euch also nicht nur stärker und ausdauernder (sowohl im Kraft- als auch im kardiovaskulären Bereich) werden, es fördert zudem eben Mobilität, Koordination, Stabilität und Balance. Und diese wiederum sind essenziell, um alle anderen athletischen Fähigkeiten auf sinnvolle Weise trainieren zu können.

Was bringt mir Lauftraining?

Die intuitivste aller Bewegungen ist für den Menschen jedoch immer noch das Laufen. Wer läuft, kehrt zur ursprünglichsten aller Bewegungsformen zurück.

Einigen von euch wird dieses Zitat des Leichtathleten Emil Zátopek sicher bekannt vorkommen. Es klingt wie ein Naturgesetz. Und tatsächlich ist es das auch. Anthropologen und Mediziner bezeichnen den Menschen nicht umsonst als „Laufmaschine“. Etwa 70% der Muskulatur sind beim Laufen im Einsatz – so viel wie bei kaum einem anderen Bewegungsablauf.

Aus diesem Grund ist Lauftraining fester Bestandteil fast aller Sportarten und Teil des Trainingsprogramms. Jeder Athlet muss zunächst über eine gewisse Grundausdauer verfügen, die er durch Lauftraining erlangt, bei dem sich kurze Sprints, mittlere Strecken und längere Einheiten abwechseln.

Grundausdauer ist ein Ziel für sich, denn sie steigert die Leistungsfähigkeit und Gesundheit von Herz, Kreislauf und Lungen. Lauftraining trägt dazu bei, das Herzvolumen und die Schlagkraft zu erhöhen, Blutgefäße elastischer zu machen und die Lungenkapazität zu trainieren. So können alle Organe des Körpers besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden, wovon körperliche und geistige Leistungsfähigkeit gleichermaßen profitieren – auch im Ruhezustand. Es befreit den Kopf und regt die Denkleistung an. Nicht zu vergessen den Abbau von Stresshormonen und die Ausschüttung von Glückshormonen.

Was bringt die Kombination?

Die Kombination von Bodyweight Training und Running lässt eure Muskeln zugleich stärker und ausdauernder werden, was wiederum gleichbedeutend ist mit mehr Athletik. Warum dies keine Selbstverständlichkeit ist, erfahrt ihr in einem anderen Artikel über Muskelfasertypen.

Lauftraining hilft euch, intensivere Workouts leichter zu absolvieren, indem die Atmung kontrollierter und effektiver und die Muskulatur besser durchblutet wird und sich schneller regenerieren kann. Kurz: Ihr seid einfach ausdauernder – auch beim Workout.

Auf der anderen Seite verbessern Workouts mit dem eigenen Körpergewicht eure Stabilität, Balance, Koordination und Agilität beim Laufen. Hindernissen wird leichter und schneller ausgewichen, der Tritt wird sicherer. Gelenke und Bänder werden gestärkt und leistungsfähiger. Von Mal zu Mal verbessert sich eure Lauftechnik. Wie ihr seht, besteht eine sich unterstützende und fördernde Wechselbeziehung zwischen Running und Bodyweight Training. Beides ist Freeletics!

No Excuses!

Laufeinheiten lassen sich außerdem bei jedem Wetter, zu jeder Zeit und an jedem Ort absolvieren. Frische Luft und wechselnde Untergründe verstärken oben genannte Effekte noch um ein Vielfaches.

Lasst euch nicht entmutigen, wenn euch am Anfang besonders längere Einheiten schwer fallen. Kurze Gehpausen sind wichtig und können sogar leistungssteigernd wirken. Wichtig ist nur, dass ihr in Bewegung bleibt. Mit der Zeit werden sie weniger. Ihr kennt es aus dem bisherigen Freeletics Training. Schon nach wenigen Einheiten verbessert sich die Leistungsfähigkeit enorm.

Die Natur hat euch mit dem besten Trainingsgerät ausgestattet, das es gibt: Eurem Körper. Seid dankbar für dieses Geschenk und zeigt dies auch, indem ihr das Beste aus ihm rausholt: Schnelligkeit, Mobilität, Kraft und Ausdauer. Die vier Eigenschaften, die einen Athleten zu einem freien Athleten machen. Lauftraining ist keine Ergänzung zu Freeletics, sondern Bestandteil von Freeletics. Es ist kein nettes Plus (das man auch mal ausfallen lassen kann), sondern unabdingbar für eine umfassende athletische Ausbildung, gesteigerte Leistungsfähigkeit und ein ästhetischeres Äußeres.